Beispiel für ein persönliches Jubiläumsgedicht

Bei vielen Jubiläen ist es Tradition, dass ein ein auf den Jubilar zugeschnittenes Jubiläumsgedicht vorgetragen wird. Ob bei einem Mitarbeiterjubiläum, bei einer goldenen oder silbernen Hochzeit oder bei ähnlichen festlichen Anlässen. Falls bei Ihnen oder in Ihrem Bekanntenkreis ein Jubiläum ansteht,  dann stehen wir gerne für Sie bereit um ein Jubiläumsgedicht speziell nach Ihren Vorgaben anzufertigen. Wie so etwas aussieht, können Sie hier nachlesen:

Hier zunächst beispielhafte Stichpunkte für ein Jubiläumsgedicht:

  • Beschenkter heißt Heinz und ist Maler von Beruf
  • 25-jähriges Betriebsjubiläum bei „Malerfirma Krause“
  • Belegschaft möchte ein Jubiläumsgedicht vortragen
  • Firma liegt in einem kleinen Ort
  • Heinz hat dort in fast jedem Haus
    schon mal eine Wand gestrichen
  • War in den ganzen Jahren nie länger
    als zwei Tage am Stück krank
  • Fährt jedes Jahr mit seiner Frau Agnes
    in den Camping-Urlaub nach Holland ans Meer
  • Seine Frau schmiert ihm jeden
    Tag seine geliebten Leberwurstbrötchen
  • Fährt immer mit seinem alten Fahrrad zur Arbeit
  • Lieblingsspruch bei der Arbeit „Los, die Wände streichen sich nicht von alleine!“
  • Großer Fußballfan, besonders von Schalke
  • Sein Sohn Bernd studiert in Köln Philosophie
  • Heinz hätte lieber gesehen, dass er in seine Fußstapfen tritt und auch Maler wird
  • Er sagt dann immer „Vom Philosophieren kann ich mir kein Essen kaufen"



Das aus den obigen Stichpunkten entstandene Jubiläumsgedicht:

Heinz, seit 25 Jahren bringst Du nun schon Farbe an die Wände,
viele jüngere Kollegen bewundern dabei Deine flinken Hände.

Deine Treue galt einzig und allein der Firma Krause,
der Betrieb ist für Dich sowas wie Dein zweites Zuhause.
Und so warst Du während der ganzen Zeit nie länger krank,
jeden Tag holst Du pünktlich Deine Arbeitskleidung aus dem Schrank.
Wir hoffen, dass Du noch weitere 25 Jahre bei uns bleibst
und uns mit deiner liebevollen Art die Zeit vertreibst.

In fast jedem Haus hier hast Du schon mal eine Wand gestrichen,
teilweise ist die Farbe mit der Zeit schon wieder verblichen.
Aber kein Problem, ein Anruf und Du fährst mit Deinem Fahrrad los
und streichst die Wand noch mal neu, egal wie groß.

Doch Urlaub hast Du Dir in der Zeit schon noch genommen
und bist so manche Stunde durch das Meer geschwommen.
In Holland beim Campen da tanken Du und Agnes Kraft,
denn sonst hättest Du die 25 Jahre nicht so leicht geschafft.

Die Agnes versorgt Dich mit Essen jeden Tag, 
denn sie weiß, dass der Heinz nur Leberwurstbrötchen mag.
Die isst Du dann jeden Morgen mit großem Genuss,
nur wenn Schalke verloren hat, dann herrscht Verdruss.

Ärgern kannst Du Dich auch über Deinen Sohn Bernd,
weil er studiert und nicht wie Du den Malerberuf erlernt.
„Vom Philosophieren kann ich mir kein Essen kaufen“,
mit diesen Worten hören wir Dich deshalb oft durch die Firma laufen.

Lieber Heinz, wir hoffen, Du machst uns noch viele Jahre Beine,
denn "die Wände streichen sich ja nicht von alleine."

Darum stoßen wir heute alle auf Dich an,
denn wir wissen: Der Heinz das ist ein guter Mann.

Anmerkung: Namen und Texte in diesem Jubiläumsgedicht sind frei erfunden. Jede Übereinstimmung mit lebenden oder toten Personen,
existierenden oder vormals existierenden Firmen oder wahren Begebenheiten ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

 
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